STAPUK

Versicherer

Zusammenarbeit

Damit die Liste säumiger Prämienzahler mit den aktuellsten Daten geführt werden kann, ist die Stelle für ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen Luzern auf die Mithilfe der Krankenversicherer angewiesen. Voraussetzung für die Meldung an die STAPUK ist, dass gegen den säumigen Prämienzahler ein Betreibungsverfahren mit Fortsetzungsbegehren vorliegt.

Ebenso wichtig ist, dass die Meldungen, die Erhebung und die Aufhebung der Leistungsaufschübe korrekt erfolgen, damit eine aktuelle Listenführung gewährleistet ist. Nur so kann die Liste fehlerfrei geführt und von den Leistungserbringern auch effektiv genutzt werden.


Zugriff

Zugriff haben Leistungserbringer wie Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser etc., die Gemeinden, die Dienststelle Gesundheit des Kantons Luzern sowie die Ausgleichskasse Luzern. Die Krankenversicherer haben keinen Zugang zur Liste säumiger Prämienzahler.


Meldeverfahren

Die Krankenversicherer sind gesetzlich dazu verpflichtet, der Stelle für ausstehende Prämien und Kostenbeteiligungen Luzern sämtliche Versicherte zu melden, bei denen für ausstehende Beträge bei der Grundversicherung das Fortsetzungsbegehren gestellt wurde. Die Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) hat ein entsprechendes Excel-Formular entworfen. Um die Verarbeitung der Meldungen zu vereinfachen sowie die Vollständigkeit der Daten zu gewährleisten, sollte dieses Formular für sämtliche Betreibungsmitteilungen verwendet werden.

Ab 1. 1. 2017 nutzen die ersten Krankenversicherer das elektronische Meldeverfahren via sedex. Gesamtschweizerisch kamen die Durchführungsstellen und Krankenversicherer überein, das elektronische Meldeverfahren flächendeckend einzuführen.